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Eine ereignisreiche Reise durch die Welt der Musik unternahmen am vergangenen Samstag die Gäste in der Feldahalle in Groß-Felda. Angefangen von zünftiger Blasmusik bis zum Mundartgesang wurde alles aus der
musikalischen Welt geboten, um so die Zuhörer zu begeistern. Der evangelische Posaunenchor Groß-Felda hatte am vergangenen Wochenende zum 11. Volksmusikabend geladen und die Freunde der Musik waren von nah und fern gekommen, um
bei diesem Spektakel dabei zu sein. Eröffnet wurde das musikalische Programm durch den Gastgeber selber. Der Posaunenchor unter der Leitung von Herbert Schott begrüßte seine Gäste mit den eigens für diesen Abend
einstudierten Marsch „Mein Feldatal“. Nachdem der Vorsitzende des Chores, Gerhard Zulauf die erschienen Gäste begrüßt hatte, stand dann der Nachwuchschor des Posaunenchores auf der Bühne. Unter
der Leitung von Dirk Weber zeigte der junge und alte Nachwuchs, was er in den letzen gut zwei Jahren so alles gelernt hat. Mit „La Cucaracha“ und einer „Swingetüde“ aus dem hessischen Bläserheft bewies der
Bläsernachwuchs, dass der Chor sich auch in der Zukunft um Bläser keine Gedanken zu machen braucht. Mit den Basaltköpp
ging es dann etwas zünftiger einher. Die drei Sänger aus dem hohen Vogelsberg begeisterten die Zuhörer mit ihren selbst getexteten Liedbeiträgen aus der Heimat. Egal ob vom Gockel, der Dreschmaschine, dem Bulldog oder
dem Junggesellendasein auf dem Lande, di e Sänger verstanden es, die Probleme vom Lande in Lieder zu fassen und so die Zuhörer mit zu reisen und zum Schunkeln zu animieren. Vor allem
bei den älteren Zuhörern stießen die Texte auf Gehör, fühlten die sich noch an längst vergangene Zeiten erinnert. Kein Wunder war es so, dass die Basaltköpp zu späterer Stunde noch einmal auf die
Bühne mussten und mit ihren Liedern die Zuhörer begeistern konnten. Mit dem Blasorchester aus Wölfis stand eine weitere hochkarätige Gruppe auf der Bühne. Das Blasorchester um Uwe Krauser ist nun schon zum dritten mal zu Gast in Groß-Felda und
erfreut die Zuhörer immer wieder mit gekonnt vorgetragener Blasmusik. Der Posaunenchor Groß-Felda hatte die Musiker aus Wölfis bei einem Auftritt in der Partnergemeinde Friedrichswerth
kennen gelernt und schnelle wuchs eine Freundschaft zwischen den beiden Chören. Der Posaunenchor Groß-Felda war ebenfalls schon zu Gast in Wölfis, um die dortigen Bürger mit Blasmusik aus dem Vogelsberg zu erfreuen. Der Vorsitzende Gerhard Zulauf betonte in
diesem Zusammenhang, dass alle Gruppen kostenlos spielen würden, da nur so ein derartiger Abend ohne Eintritt angeboten werden könnte. Der Posaunenchor Groß-Felda stehe dann natürlich
immer gerne für einen Gegenbesuch zur Verfügung. Das Blasorchester Wölfis begrüßte die Gäste in der Feldahalle mit einem „Boogie for Band“ und konnte danach noch mit Stücken wie
der Overtüre „Letitia“ die musikbegeisterten Fans verzaubern. Nach einem weiteren Auftritt der Basaltköpp ging es dann zum gemütlichen Teil über. Der Musikverein Leusel stimmte bekannte
Klassiker aus der Volksmusik an und animierte bei Stücken wie „Lasst Euch Grüßen“ zum Tanzen. Bis in die späte Nacht hinein unterhielt der Musikverein Leusel die Gäste mit Blasmusik und
sorgten so dafür, dass der Volksmusikabend wieder zu einem ganz besonderen Musikereignis wurde und den Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Mit „Bis bald auf Wiedersehen“
verabschiedeten sich die Musiker von den Gästen.
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