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Der Ostermarkt in Groß-Felda war auch in diesem Jahr wieder Besuchermagnet für Bürger aus nah und fern. Der Spielmanns- und Fanfarenzug
Feldatal hatte als Veranstalter auch in diesem Jahr keine Mühe gescheut, ein attraktives Programm auf die Beine zu stellen und so wieder für alle
Besucher etwas zu bieten. Während der Krämermarkt in den Straßen von Groß-Felda dem schlechten Wetter zum Opfer viel und hier nur mäßiger
Andrang herrschte, platzte die Feldahalle am Montagnachmittag aus allen Nähten. Dicht drängten sich die Besucher, um dem Programm auf der
Bühne zu folgen. Eröffnet wurde der Bunte Nachmittag durch einen Auftritt des Gastgebers. Der Spielmanns- und Fanfarenzug Feldatal marschierte
in die Feldahalle ein, um dann bei einem Bühnenspiel die Gäste willkommen zu heißen. Die Vorsitzende des Spielmannszuges, Regina Koch, zeigte
sich erfreut darüber, die zahlreich erschienenen Gäste begrüßen zu können. Ihre besonderen Grüße richtete sie an Bürgermeister Ernst Uwe Offhaus
, an die Pfarrerin der Gemeinde Susanne Gessner, den Ehrenbürgermeister Otto Zulauf und die Mitglieder der Gemeindegremien. „Ich freue mich,
dass auch in diesem Jahr wieder so viele Menschen nach Groß-Felda gekommen sind, um mit uns dieses Traditionsfest zu feiern“, freute sich Regina
Koch. Nachdem die Musiker des Spielmannszuges die Bühne wieder verlassen haben, sorgten die Kinder der Kindertagesstätte Kunterbunt für beste
Unterhaltung. „Kuckuck Kuckuck, ruft’s aus dem Wald“ ertönte es aus den Kehlen der Kinder, die mit ihrem Liedbeitrag die Gäste begrüßten. Das
sich der Knuts Hut Club Groß-Felda keine Sorge um den Nachwuchs für ihre Tanzgarden zu machen braucht, bewiesen die Kenfettis des KHC auf
eindrucksvolle Art und Weise. Die Nachwuchstänzer des Clubs eroberten mit ihrem Tanzbeitrag nicht nur die Bühne, sondern auch die Herzen der
Zuschauer. Es versteht sich von selbst, dass die Kinder nicht ohne eine Zugabe von der Bühne entlassen wurden. Etwas ruhiger ging es dann bei dem
Auftritt der Ohmtaler und Dautphetaler Alphornbläser zu. Die vier Musiker ließen ihre Alphörner ertönen und sorgten so für einen für die Gegend
nicht alltäglichen Musikgenuss. Nachdem die Musiker zunächst einen vorwitzigen Osterhasen aus einem der Instrumente vertreiben mussten,
eröffneten sie ihren Musikbeitrag mit dem Schweizer Stück „Vom Schrofa ra“. Danach ging es weiter mit der „Abendruhe“ und dem „Gloria“. Bevor
sich die Bläser mit dem Solo „Feierabend“ verabschiedeten gaben sie noch „Bi de Rinder“ zum Besten. Die Zuhörer in der Felhahalle waren erstaunt
von dem Beitrag der Gäste und dankten ihnen den Beitrag mit reichlich Applaus. Die Tänzer des Rock’n Roll Club Giessen sorgten dann wieder für
Bewegung auf der Bühne. Bei ihrer atemberaubenden Tanzeinlage zogen sie die Zuschauer in ihren Bann. Karnevalistisch einher ging es dann bei
dem Auftritt der Blauen Sternchen des Knuts Hut Clubs. Mit ihrem Gardetanz versetzten sie die Gäste in die fünfte Jahreszeit und zeigten, dass auch
die Feldataler Mädels tanzen können. Zum Abschluss des Programms stand dann der Evangelische Posaunenchor Groß-Felda unter der Leitung von
Herbert Schott auf der Bühne. Die Musiker begrüßten die Gäste in der Halle mit dem Erzherzog Albrecht-Marsch. Danach ging es weiter mit der
Polka „Böhmisches Blut“ und dem Polka-Potpourri „Klingendes Egerland“. Danach folgten der „Böhmische Traum“, die „Südböhmische Polka“ und
der „Deutschmeister Regimentsmarsch“. Der Auftritt der Blechbläser wurde von reichlich Applaus quittiert und so wurden die Musiker nicht ohne
eine Zugabe von der Bühne gelassen. Die Musiker verabschiedeten sich mit der „Slavonicka Polka“ von den Gästen, die bei Kaffee und Kuchen
noch einen geselligen Nachmittag in der Feldahalle verbrachten. Die Vorsitzende Regina Koch nutzte die Gelegenheit, sich bei allen Aktiven für die
Gestaltung des Programms zu bedanken. Ohne die zahlreichen Helfer sei die Ausrichtung eines Festes wie der Ostermarkt nicht möglich, so die
Vorsitzende. „Ich freue mich, dass wir bei der Gestaltung des Programms wieder einmal den Geschmack der Gäste getroffen gaben“, so Regina Koch.
Der Ostermarkt spielte sich nicht nur in der Halle ab. In den Straßen hatten unzählige Händler wieder ihre Verkaufsstände aufgebaut. Egal ob
Schmuck, Kleidungsstücke, Staubsauger oder Gewürze, dem Angebot waren keine Grenzen gesetzt. Die Marktbesucher nutzten die Gelegenheit, um
ihr eigenes Marktstück zu ergattern. Dem regen Treiben in der Gasse wurde nur durch das Wetter ein Strich durch die Rechnung gemacht. Die
Bürger fühlten sich wohl eher an einen Weihnachtsmarkt erinnert, als am Ostermontag der Schneefall einsetzte. Am Dienstag waren viele Händler
erst gar nicht mehr erschienen. Zu gering war der Besuch - wohl auch wegen dem schlechten Wetter. Spaß hatten aber die jüngsten Marktbesucher. Das Karussell trotzte der schlechten Witterung und drehte stetig seine Runden.
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