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Posaunenchor erfreut ältere Mitmenschen mit musikalischen Klängen
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Zu den vielfältigen Aufgaben der Evangelischen Posaunenchöre im Dekanat Alsfeld gehört seit Jahrzehnten das so genannte
„Diakonische Blasen“. Nach einem festen Einsatzplan besuchen die Bläserinnen und Bläser jeden Monat zu aller Freude die
Patienten im Alsfelder Krankenhaus und die Senioren im Haus Stephanus und im Rambach Haus und erfreuen sie mit ihrer
Musik. Am vergangenen Sonntag, waren nun die Bläser vom Groß-Feldaer Posaunenchor an der Reihe und auch hier ist es seit
Jahren schon Tradition sich an dieser wichtigen seelsorgerischen Aufgabe zu beteiligen. Zunächst ging es ins Krankenhaus nach
Alsfeld wo auf den Fluren zunächst ein Morgenchoral erklang und weiterhin die Zuhörer mit Volks- und Blasmusik unterhalten
wurden. Weiter ging es dann ins Haus Stephanus, wo auf die Groß-Feldaer Bläser schon eine große Fangemeinde in der
Tagesstätte wartete. Es ist immer wieder schön, so Chorleiter Herbert Schott, die Freude und auch die Dankbarkeit der alten
Menschen bei diesen Auftritten zu erfahren. Nach einem erneuten Choral, wo bereits einige Heimbewohner kräftig mitsangen,
entwickelte sich ein regelrechtes Wunschkonzert. Volksweisen waren gefragt und sogar auch Egerländer Blasmusik wollte ein
Heimbewohner hören, war doch das Egerland seine frühere Heimat gewesen. So verging die Zeit bis zum Mittagessen wie im
Fluge und auf Wunsch spielte und sang man noch zum Abschluss den Choral „Geh aus mein Herz und suche Freud“ von Paul
Gerhard. Kommt bald wieder, es war so schön, so der Wunsch vieler Heimbewohner im Haus Stephanus. Chorleiter Schott
versicherte den Zuhörern, dass ein weiterer Besuch nicht lange auf sich warten lasse. Bereits an Fronleichnam sind die
Bläserinnen und Bläser wieder zu Gast im Haus Stephanus, um Pauline Diehl (der ältesten Bürgerin von Groß-Felda) zu ihrem 100. Geburtstag mit einem Ständchen zu gratulieren.
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