Jahreshauptversammlung Posaunenchor

Feldatal, Groß-Felda (hso). Jahresrückblick auf das zu Ende gehende Jahr und einen Ausblick auf 2018, verbunden mit einer vorweihnachtlichen Feier, waren am vergangenen Wochenende beim Evangelischen Posaunenchor Groß-Felda angesagt. Nach einem gemeinsamen Abendessen begrüßte Vorsitzender Gerhard Zulauf die Chormitglieder mit ihren Angehörigen zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. Sein besonderer Gruß galt an diesem Abend  Pfarrerin Susanne Gessner und Ortsvorsteher Hans Jürgen Schneider. Er bedankte sich bei allen Aktiven  und deren Partner für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr. Alle seien immer mit großem Engagement dabei, um die dem Chor gestellten Aufgaben bei öffentlichen und kirchlichen Auftritten zu erfüllen. Dies sei in der heutigen Zeit nicht immer selbstverständlich. Anschließend gedachten die Anwesenden ihren bereits verstorben Chormitgliedern. Hier besonders, dem erst in diesen Tagen verstorbenen Mitbläser Erwin Eckstein. Aus Sicht des Vorstandes sei zu berichten, dass man sich zu Vorstandsitzungen getroffen habe um die Aktivitäten wie Veranstaltungen zum 1. Mai, Jahresausflug, Dekanats-Kirchenmusiktag und Adventskonzert zu besprechen und vorzubereiten. Im abgelaufenen Jahr wurde die „Gulaschkanone“ mehrfach eingesetzt und er betonte, dass diese Anschaffung eine gute Entscheidung war. Ebenfalls war der Tagesausflug nach Würzburg verbunden mit einer Schifffahrt auf dem Main und Weinprobe ein voller Erfolg. Das galt auch für das Eieressen, einen gemeinschaftlichen Grillabend und auch vor Allem für das Adventskonzert mit seinem veränderten Konzept, sagte der Vorsitzende abschließend.

„Tritt fest auf, mach´s Maul auf, hör bald auf!“ Mit diesem Leitspruch stellte dann Chorleiter Dirk Weber seinen Jahresbericht 2017 vor. Das Jahr war stark geprägt durch zahlreiche öffentliche Auftritte und intensive Probenarbeit. Über 50 Chorproben wurden abgehalten. Nicht berücksichtigt wurden bei dieser Zahl die Anfängerproben  und die „Montagsproben“ wo sich einige Chormitglieder zusätzlich zum Üben treffen. Einzelne Mitglieder haben die Bezirksproben in Oberhessen, die Bezirksversammlung in Grünberg und auch angebotene Bläserlehrgänge besucht. Der Nachwuchs besuchte ebenfalls Lehrgänge und nahm an speziellen Jungbläsertagen teil. Die Bläser begleiteten weiterhin fünfzehn Gottesdienst in der eigenen Kirchengemeinde und auch außerhalb. Zwanzigmal war man in Sachen Blasmusik bei Frühschoppenkonzerten, Festzüge, Geburtstagsständchen unterwegs, berichtete der Chorleiter weiter. Die Probenarbeit beurteilte Weber als „konstruktiv“. Er wünsche sich aber teilweise mehr Aufmerksamkeit und Ordnung. Noten suchen, Ventile gangbar machen, das alles kostet Zeit, die dann in der Probe fehlt. Regelmäßige Überprüfung und Wartung des Instrumentes könnten teure Reparaturkosten sparen. In diesem Zusammenhang regte er einen Workshop mit der Instrumenten Firma Jehstädt aus Bimbach an. Für das kommende Jahr forderte der Chorleiter wieder mehr Pünktlichkeit bei den Proben von den Bläserinnen und Bläsern ein. Um den jetzigen Bestand und auch den Fortbestand des Chores zu sichern, sei ein ständiger Dialog untereinander und auch eine permanente Jungbläserwerbung und- ausbildung wichtig. Andreas Becker (Klarinette) und Anna Becker (Trompete) erhielten von Vorstandmitglied Franziska Steuernagel jeweils eine Urkunde. Sie sind nun nach abgeschlossener Ausbildung und vollzogener Integration ab sofort vollwertige Bläser im Chor. Er dankte abschließend allen Bläserinnen und Bläsern und deren Partner für die Zusammenarbeit. Sein besonderer Dank galt dabei seinen „Vertretungen“  Uli Leidner und Herbert Schott. Abschließend verwies er auf einige Termine für die nächste Zeit und  empfahl auch die choreigene Homepage im Internet, wo man unter www.Posaunenchor-Feldatal.de alles über die Termine, die Aktivitäten des Chores und auch sehr viel über das Feldatal erfahren könne.

Kassenwart Michael Wahl erläuterte die Kassenlage des Chores. Auf Antrag der Kassenprüfer wurden er und der Vorstand einstimmig entlastet. Pfarrerin Susanne Gessner dankte dem Chor für all seine Einsätze bei den Gottesdiensten und sonstigen kirchlichen Veranstaltungen, wie z.B. bei der Dekanatsmusikmesse, die in Groß-Felda stattfand. Der Chor sei gut für das Dorf und die Kirchengemeinde und auch darüber hinaus. Was wären die Feste und Gottesdienste in der Feldahalle und außerhalb der Kirche ohne den Posaunenchor, stellte sie fest. Auch die Adventszeit und Weihnachten wären ohne die Posaunenklänge um ein vielfaches ärmer. Ortsvorsteher Hans Jürgen Schneider dankte und überbrachte Grüße vom Ortsbeirat und der Gemeinde Feldatal.

2017Pos Chor (2)

Andreas Becker, Franziska Steuernagel und Anna Becker