Schellnhausen

Der Weiler in Schellnhausen ist uralt und liegt an der Straße der Kurzen Hessen (heute B 49), wobei das ehemalige Gasthaus “Vulkan” und ein weiteres benachbartes Gebäude zu Ermenrod gehören. Die Vorgänger des Wirtshauses waren uralte Herbergen an der bedeutenden Heer und Handelsstraße. Der Name “Vulkane” stammte übrig ents von den alten Kohlmeilern (Rauch!), die die Holzkohle für die Eisengewinnung in den Hochöfen lieferten.

Aus der Waldschmiede (Schmitthof bei Ermenrod) entstanden um 1600 in Schellnhausen großherzogliche Hochöfen mit einem Eisenhammerwerk zur Zerkleinerung des Eisengesteines. Nur der Wasserfall erinnert heute noch an dieses Hammerwerk, daß einen ohrenbetäubenden Lärm durch das Feldatal schickte.

1972 wurde die Eisenverhüttung aufgegeben und das Gelände an den Forst verkauft.

Talabwärts liegt die noch funktionierende “Hohlmühle”, die immer wieder gerne besichtigt wird.